Julius Peters machte gegen Deisenhofen im zentralen Mittelfeld ein starkes Spiel. Foto: Frank Peters
Nach dem verpatzten Rückrundenauftakt gegen Nürnberg (0:2) meldete sich die U16 der Junglöwen am Sonntag, 16. März 2025, im Heimspiel gegen den FC Deisenhofen (U17) eindrucksvoll zurück. Mit 5:1 konnten die Schützlinge von Peter Ulbricht den Kontrahenten bezwingen.
Die Hausherren erwischten bei nasskaltem Wetter einen Bilderbuch-Start: Nach nicht einmal 120 Sekunden war Torjäger David Matijevic nach einer präzisen Ecke von Sebastian Jühnke am kurzen Pfosten mit dem Kopf zur Stelle und markierte die 1:0 Führung (2.). Die körperlich robusten Gäste waren insbesondere bei ruhenden Bällen gefährlich und so kamen sie in der 10. Minute zum Ausgleichstreffer: Ein Freistoß von halbrechts segelte in den Strafraum, dort verschaffte sich Leonidas Mocquot mit einem Schubser regelwidrig Platz und nickte ins lange Eck ein – das Tor zählte dennoch!
Doch an diesem Tage hatten die Schützlinge von Cheftrainer Peter Ulbricht die richtigen Antworten parat. Ein verlängerter Einwurf von Maximilian Riedelsberger landete vor den Füßen von Simon Kirchmann, dessen Schussversuch wurde geblockt, doch Rehan Murad war hellwach und köpfte aus elf Metern sehenswert per Bogenlampe ins lange Eck ein (25.). Die größte Chance der Gäste vor der Pause auf den Ausgleich vereitelte Vincent Oppenrieder im Eins-gegen-Eins sensationell, sodass es mit einer knappen Führung zum Kabinentee ging.
Nach dem Seitenwechsel zogen die Junglöwen dann das Tempo deutlich an. „In dieser Phase haben wir den Gegner kaum noch zur Entfaltung kommen lassen, hatten guten Zugriff und waren auch in den Zweikämpfen überlegen“, berichtete Ulbricht zufrieden. Als abermals Rehan Murad einen wunderbar vorgetragenen Konter herrlich ins kurze Eck abschloss, war die Partie vorentschieden (53.). Julius Peters, der im zentralen Mittelfeld ein starkes Spiel machte, krönte seine Leistung noch mit einer satten Dropkick-Abnahme aus 17 Metern, welche im langen Eck einschlug (64.). Deisenhofen gab sich nicht auf, doch mehr als ein Pfostentreffer nach einem wuchtigen Abschluss sprang für die Gäste nicht mehr heraus.
So gebührte der Schlusspunkt dem eingewechselten Emmanuel Brown, der einen Abspielfehler im Gäste-Aufbauspiel eiskalt ausnutzte und überlegt ins kurze Eck zum 5:1-Endstand einschob (74.). „Für ihn freut es mich besonders. Es ist gut, dass wir heute auch von der Bank noch Impulse setzen konnten und die Wechselspieler sich nahtlos einfügten. Es war über 80 Minuten eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich Ulbricht.
Manuel Keller (re.) gratuliert Rehan Murad (li.), der den zweiten und dritten Treffer erzielte. Foto: Frank Peters