Zu Beginn des Jahres trafen sich alle Junglöwen-Trainer und -Mitarbeiter zu einer Fortbildung im österreichischen Obertraun. Die dreitägige Veranstaltung fand im Bundessport- und Freizeitzentrum am Fuße des Dachsteins statt. Schon seit einigen Jahren suchen die Junglöwen diesen Ort auf.
Eröffnet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr mit einem Workshop des Jugendcheftrainers Günther Gorenzel zur Umsetzung der Spielphilosophie im Nachwuchsleistungszentrum. Der anschließende traditionelle Trainer-Kick schloss den ersten Tag ab.
Am Samstag wurde ein erneut vielfältiges Schulungsprogramm geboten. Zu Beginn stellten die beiden Junglöwentrainer Simon Kaltenbach und Josef Gutsmiedl einige Erfahrungen ihrer Hospitation beim österreichischen Erstligisten SK Rapid Wien vor. Im Mittelpunkt des Tages stand das Thema „Coerver Coaching“. Der externe Coach Stuart Brown referierte darüber sowohl in Theorie als auch überwiegend in praktischen Einheiten. Anhand zahlreicher Übungs- und Spielformen demonstrierte er den Teilnehmern die Idee und Ansätze des Coerver Coaching. Bevor die Junglöwen-Trainer den Tag mit einem gemütlichen Beisammensein in entspannter Atmosphäre und mit interessanten Gesprächen ausklingen ließen, erarbeiteten sie in einem Workshop, geführt von Sportpsychologe Michael Kuhn, einige wichtige Punkte über Teambuilding und weitere psychologische Aspekte im Fußball.
Zum Abschluss der Fortbildung hielt Wolfgang Bals am dritten Tag einen Vortrag zum Thema „Zertifizierung“, gefolgt von einer Präsentation, vorgetragen von Juniorenleiter Roy Matthes, über eine anstehende Qualifizierungsoffensive für die Junglöwentrainer. Der sportliche Leiter des NLZ, Wolfgang Schellenberg, beendete die lehrreichen drei Tage mit einer kleinen Vorschau in das Jahr 2016.
Gegen Mittag brachen die Junglöwentrainer nach einer tollen und interessanten Trainerfortbildung wieder in Richtung München auf.